Nordwalder Frauenchor e.V.

 

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Hilfe vom Frauenchor

Nordwalde. Tolle Geste vom Frauenchor. Den Erlös vom Adventskonzert spenden die Sängerinnen an die Hospizinitiative Steinfurt und an das KvG-Schulorchester, die Teil des Konzerts waren. Wofür das Geld verwendet werden soll, steht auch schon fest.

Drei Organisationen standen zur Auswahl, am Ende entschieden sich die Sängerinnen für die Hospiz-Initiative Steinfurt. Stolze 900 Euro kamen zusammen beim Adventskonzert des Nordwalder Frauenchors – alles aus freiwilligen Spenden. 700 Euro nahmen am Montagabend Annette Schulze Frieling und Magdalene Brockmann von der Hospiz-Initiative entgegen, 200 Euro kommen dem Schulorchester der KvG-Gesamtschule, das bei dem Konzert mitgewirkt hatte, zugute.

„Wir bedanken uns ganz herzlich“, sagte Annette Schulze Frieling bei der Spendenübergabe und führte aus: „Das Geld ist bestimmt für die Fort- und Weiterbildung der Ehrenamtlichen und für die Trauerarbeit.“ Die Hospiz-Initiative begleitet Menschen in der letzten Lebensphase und entlastet die Angehörigen zu Hause, im Krankenhaus oder im Altenheim durch Anwesenheit am Krankenbett der Sterbenden. „Das ist eine ganz wichtige Einrichtung, die es zu unterstützen lohnt“, sagte Klara Göcke vom Frauenchor.

Deshalb hatten die Frauen vor dem Konzert in der Pfarrkirche vor zweieinhalb Wochen am Eingang um einen freiwilligen Obolus gebeten. „Und man muss sagen: Die Spender waren überaus großzügig“, betonte Dorothee Schröer, Vorsitzende des Frauenchors. Die Resonanz der Besucher nach dem Auftritt war einhellig positiv. „Das Echo hat uns gestärkt“, berichtete Chor-Kassiererin Mechthild Henke.

Besonders schön sei die Kooperation mit dem Schulorchester gewesen. „Ein schönes Miteinander, das Abwechslung brachte“, erinnerten sich die Frauen. (JANUAR 2017)

Quelle: Westfälische Nachrichten

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Besinnliche Klänge

Nordwalde. Großer Applaus von den Kirchenbänken. Das Adventskonzert des Nordwalder Frauenchores und dem Orchester der KvG-Gesamtschule in der Pfarrkirche am Sonntag war ein voller Erfolg. Da kamen sogar ein paar Engel vorbei.

Zur Ruhe kommen, eine Auszeit vom hektischen Vorweihnachtsstress nehmen. Das ermöglichten am Sonntagnachmittag der Nordwalder Frauenchor und das Orchester der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule. Sie hatten zum gemeinsamen Adventskonzert in die Pfarrkirche St. Dionysius eingeladen.

Mit dem feierlichen Gesang „Bonum est confidere“ schritten die Frauen an den Reihen der voll besetzten Kirchenbänke entlang nach vorne zum Altar. „Wir sagen euch an den lieben Advent“ stimmte der Chor an, ehe Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup die Besucher des Konzertes begrüßte.

Das Schulorchester übernahm mit „Jupiter“ aus der Orchestersuite „Die Planeten“ des englischen Komponisten Gustav Holst.

Winterliche Bilder tauchten vor dem inneren Auge auf bei dem nächsten Gesangspart der Frauen. „Markt und Straßen“, „Im Winterwald“ und „Wachet auf“ hatten sie unter Leitung ihres Dirigenten Michael Austenfeld einstudiert. Er begleitete den Chor auf dem Klavier.

Majestätisch dann wieder das Orchester, dirigiert von Musiklehrer Andreas Klein, mit Charpentiers „Te Deum“. Händels „Royal Fireworks“ ließ schon einen kleinen Ausblick auf Silvester zu. Nach einem Klavier-Intro von Austenfeld zu Engelbert Humperdincks „Abendsegen“ aus der Märchenoper „Hänsel und Gretel“ betraten in weiß gekleidete Kinder in Engelskostümen den Kirchenraum.

Es folgten einige weihnachtliche Gesangsstücke des Frauenchores. Besonders schön in der exakten Mehrstimmigkeit das Lied „Maria durch ein Dornwald ging“. Eine beschwingte Note setzte das Orchester mit Louis Armstrongs „What a wonderful world“, Elton Johns „Can you feel the love tonight“ und natürlich John Lennons „Happy Xmas“. Mit „Macht hoch die Tür“ und „Mache dich auf und werde Licht“ schloss das Konzert. Was folgte war ausgiebiger Applaus für die tolle Darbietung.

Der Erlös der Veranstaltung wird an die Ambulante Hospiz-Initiative Steinfurt gespendet.

Quelle: Westfälische Nachrichten

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Von Bach bis zu den "Sportis"

Nordwalde. Der Countdown läuft. Nur noch wenige Tage bis zum großen Adventskonzert des Nordwalder Frauenchors. Ein Besuch bei der Probe beweist die Stimmgewalt der Sängerinnen. Doch es gibt auch Probleme.

„Liebe Damen! Wir sind doch zum Singen hier“, ruft Chorleiter Michael Austenfeld über den Geräuschteppich hinweg ins Halbrund vor ihm. Dort hat der Nordwalder Frauenchor Platz genommen. Langsam aber sicher kehrt Stille ein, die Gespräche werden auf später verschoben. Konzentration ist gefragt. Schließlich steht in wenigen Tagen das große Adventskonzert in der Pfarrkirche an. Zeit für den letzten Feinschliff.

„Zzzzz, ssssss, sch sch sch“, tönt es durch den Saal im St.-Augustinus-Altenzentrum. Das ist kein tschechisches Weihnachtslied, sondern gehört zur Aufwärmphase. „Wir starten mit Atemübungen zum Wecken des Zwerchfells“, erklärt Mariele Albermann. Die Musiklehrerin gehört zum fünfköpfigen Vorstand des eingetragenen Vereins. Zusammen mit Dorothee Schröer, Ursula Elshoff, Mechthild Henke und Klara Göcke kümmert sie sich um alles Organisatorische. Direkt vor der Probe besprechen sie noch, wann die 14 kleinen Engel mit ihren Flügeln beim Auftritt ihren Einsatz haben. Nichts wird dem Zufall überlassen in dem ambitionierten Chor. Mit dem Mitgliederbeitrag der 50 Sängerinnen bezahlt der Chor auch den Berufsmusiker Austenfeld. Der Chorleiter ist Kirchenmusiker in der Gemeinde St. Mauritz in Münster und kommt einmal pro Woche zum Nordwalder Frauenchor.

Stets offen für Neues

„Nicht allzu kräftig an dieser Stelle“, korrigiert er den Kurs, als die Frauen beim Lied „Winter in Canada“ zu früh zu laut werden. „Die Nordwalderinnen bilden meinen größten Chor. Ihre Stimmgewalt ist immer wieder beeindruckend“, sagt Austenfeld, der zahlreiche Chöre betreut, darunter auch den Männergesangsverein Rheingold. Eines imponiert ihm besonders: Die Frauen seien offen für Neues. Von Bach bis zu den Sportfreunden Stiller – das Repertoire kennt kaum Grenzen.

Während der Probe wird auch jedem Laien eines schnell klar: Die hohe Qualität ihres Gesangs hat viel mit Erfahrung zu tun. „Die meisten sind von Anfang an dabei“, sagt Klara Göcke. Im nächsten Jahr feiern sie 30-jähriges Bestehen. Der Chor blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück. Sogar bei internationalen Chorfestivals nahmen die Frauen teil. In Budapest gewannen sie 1994 die Bronzemedaille, acht Jahre später im italienischen Riva del Garda gab‘s sogar Silber. Heute reisen sie nicht mehr allzu weit, die Altersspanne in der Gruppe reicht von 42 bis 80 Jahre. „Uns fehlt Nachwuchs. Wenn Kinder heute sagen, sie können nicht singen, dann stellen sich bei mir die Nackenhaare hoch“, sagt Mariele Albermann und appelliert an alle Frauen: „Macht mit. Singen macht Spaß.“

Zum Thema

Das Adventskonzert findet am Sonntag (18. Dezember) um 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Dionysius statt. Mit dabei ist auch das Orchester der KvG-Gesamtschule. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Der Erlös kommt der Hospizinitiative Burgsteinfurt zugute.

Quelle: Westfälische Nachrichten






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